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4. Juli 2015 um 12:50

Sprungkrafttraining mit Hilfe des Balance Pads

Sprungkrafttraining lässt sich zusätzlich Erschweren indem man weiche Untergründe für den Absprungpunkt nutzt. Bei einem weicheren Untergrund geht wesentlich mehr für den Sprung aufgewendete Energie verloren als bei harten Untergründen. Resultate sind deutlich geringere Sprunghöhen und –weiten.
Durch solche zusätzlichen Erschwerungen von Sprungübungen lassen sich somit stärkere Trainingsreize für die für Sprünge wichtige Muskulatur erreichen, da mehr Kraft aufgewendet werden muss um bestimmte Sprungziele zu erreichen.

Beispiel: Reaktivsprünge vom Balance Pad auf einen Turnkasten

Für die Sprungkraftübung werden ein Turnkasten sowie ein bis zwei Balance Pads pro Person benötigt. Die Pads werden vor dem Turnkasten platziert (s. Abbildung 1) und zwar so, dass ein Übender vom Balance Pad einbeinig (auch zweibeinig möglich) auf den Turnkasten springen kann. Der Kasten muss zuvor in der Höhe angepasst werden, damit keine Verletzungen durch zu hohe Anforderungen entstehen.
Dieser Aufbau kann entweder als Bestandteil von Parcours oder Staffelspielen genutzt werden oder auch in einem Zirkeltraining zum Einsatz kommen. Dies bedeutet, dass entweder mehrere Kästen mit dazugehörigen Balance Pads hintereinander aufgebaut werden oder der Übende ohne Zwischenkontakt stets zwischen Kastenteil und Balance Pad hin- und herspringt.

Die Durchführung solcher Reaktivsprünge stellt ebenfalls eine zusätzliche Erschwerung von Sprungaufgaben dar, da durch die Kräfte welche bei einer Landung gen Boden wirken die folgende Absprungkräfte nach oben abgemindert werden.

Autor: Robert Nowacki

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22. März 2014 um 11:27

Koordinationsringe für ein umfassendes Koordinationstraining

Koordinationsringe“ gestalten eine Trainingseinheit sehr vielseitig, da sie für unterschiedliche Bereiche eingesetzt werden können. Dabei ist es nicht nur die Agilität, sondern vielmehr auch die Sprungkraft und die Sprintfähigkeit, die dabei ausgebaut wird. Die Koordinationsringe sind aus hochwertigem Kunststoff hergestellt. Um sie auf unterschiedlichen Plätzen nutzen zu können, sind sie in Rot und Gelb gehalten. Dadurch sind sie auf Rasen-, Ascheplätzen und auf dem Hallenboden gut sichtbar. Durch ihre flache Ausführung liegen sie optimal auf den Boden auf. Mit einem Durchmesser von 40 cm haben auch größere Füße im Ringinnern genügend Platz.
Gerade bei Ballsportarten hat das Koordinationstraining eine vordergründige Bedeutung und beeinflusst oftmals den Ausgang eines Spiels. Agile, gut trainierte Sportler können auf dem Spielfeld umsetzen, was sie in den unterschiedlichen Trainingseinheiten trainiert haben.

Trainingseinheiten mit Koordinationsringen

Die Ringe lassen sich sowohl im Einzeltraining, wie auch im Mannschaftstraining nutzen. Um eine Trainingseinheit mit den Ringen durchzuführen, werden diese nebeneinander oder versetzt auf den Boden gelegt. In Zirkeltrainingseinheiten sind so unterschiedliche Lauf-, Sprint- und Sprungübungen möglich.

1. Sprungübung
Die Ringe werden hintereinander in einer Reihe auf den Boden gelegt. Der Sportler hat nun die Aufgabe, zuerst mit beiden und dann mit einem Fuß, den Parcours zu springend zu durchqueren. Um die Intensität der Übung zu erhöhen, begibt der Sportler sich vor jedem Absprung in die Hocke, um aus dieser Haltung den Sprung durchzuführen.
2. Lauf- und Sprintübung
Beim Laufen und Sprinten kommt es darauf an, dass die Füße den Körper schnell und sicher nach vorne bringen. Die Koordinationsringe werden nebeneinander versetzt auf dem Boden ausgelegt. Der Sportler durchläuft den Parcours, indem er jeden Innenraum des Rings mit dem Fuß berührt.

Das Zirkeltraining oder ein Staffellauf ist ideal für das Training mit Koordinationsringen, da viele unterschiedliche Übungen miteinander vereint werden können. Im Einzeltraining können durch gezielte Einheiten einzelne Spieler an ihren Schwächen arbeiten, um ihre Spielweise zu perfektionieren.

Innovatives Koordinationstraining mit Koordinationsringen

Die Koordinationsringe können beim Training von allen Altersgruppen eingesetzt werden. Wichtig ist allerdings, dass die unterschiedlichen Übungen genau auf den jeweiligen Personenkreis abgestimmt sind. Die Koordinationsringe bringen Abwechslung in den Trainingsalltag und bieten bei jungen Sportlern einen spielerischen Effekt in das Trainingsgeschehen.

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20. Januar 2014 um 08:21

Koordinationstraining in Verbindung mit Plyometrie

Plyometrie ist die Bezeichnung für ein Schnellkrafttraining, welches auf den Verkürzungs- und Drehungsreflex des Muskels beruht. Dabei steht die Kontrolle über den Muskel und den Muskelspindelapparat im Vordergrund. Gerade diese Form von Schnellkrafttraining findet im Bereich solcher Sportarten Anwendung, bei denen es auf Sprungkraft und Sprintschnelligkeit ankommt. Dazu gehören Sportarten wie Volleyball, Basketball, Rudern, Sprint und Hochsprung.

Es gibt spezielle plyometrische Übungen, die sich hervorragend für das Training des Oberkörpers eignen. Diese Übungen werden beispielsweise beim Baxtraining eingesetzt, wo es auf eine möglichst große Kraftentwicklung, in einem recht kurzen Zeitraum, ankommt. Aber auch Übungen für den Unterkörper sind sehr effektiv und verbessern die inter- und intramuskuläre Koordination.

Plyometrische Übungseinheit für den Unterkörper

Ziel dieser Übung ist die Verbesserung der Sprintschnelligkeit und der Sprungkraft. Um das Training durchzuführen, benötigt der Sportler einen Sprungtisch, eine Turnbank, Hürden, Hocker, Kästen, Turnmatten oder Weichbodenmatten. Die Geräte werden so aufgestellt, dass zwischen ihnen genug Platz, um beim Absprung sicher zu landen. Um die Übung durchzuführen, stellt sich der Sportler auf einen Sprungtisch oder einen Kasten und springt von dort aus auf den Boden. Die Bodenkontaktzeit ist sehr kurz zu wählen, um vom Boden wieder auf das Hindernis zu springen.

Methodischer Ablauf des Trainings

• Der Sportler stellt sich vor eines der Hindernisse und versucht mit geschlossenen Beinen hinaufzuspringen. Dabei spannt er die gesamte Körpermuskulatur an. Die Beinmuskulatur sorgt für die Sprungkraft. Die Oberkörpermuskulatur gibt dem Körper halt und sorgt für die Stabilisierung.
• Auf der Turnbank stehend springt der Trainierende wieder auf den Boden und gleich Moment wieder auf das Hindernis. Dazu nutzt er die Kraft, die sich aus der Abwärtsbewegung ergibt.
• Um die Übung zu erschweren und den Gleichgewichtssinn zu stärken, springt der Sportler auf eine Turnmatte oder eine Weichbodenmatte.

Um die Anforderungen noch weiter zu erhöhen, überspringt der Trainierende die aufgestellten Hürden, die in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Dabei können auch Zusatzgewichte, in Form von Gewichtsgürteln zum Einsatz kommen. Die Intensität und der Umfang des Trainings werden auf das Trainingsziel hin ausgelegt und angepasst.

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24. November 2013 um 08:40

Zirkeltraining für die Koordination und Steigerung der Sprungkraft

Das Zirkeltraining bieten perfekte Grundlagen um die Sprintschnelligkeit, die Sprungkraft, die Koordination im inter- und intramuskulären Bereich und die Kondition allgemein zu steigern. Zum Einsatz kommt diese Art von Training beim Fußball, Basketball, Volleyball und vielen anderen Sportarten.
Die Übungen sind so ausgelegt, dass zum einen der Unterkörper, und zum anderen der Oberkörper trainiert wird.

Die Übungen für den Oberkörper sind so aufgebaut, dass eine große Kraftentwicklung in kürzester Zeit möglich ist. Benötigt wird sde Kraft beispielsweise beim Boxen.

Benötigte Trainingsmaterialien für das Zirkeltraining

In der Halle wird ein Parcours aufgebaut, der aus Bänken, Kästen, Kastenelementen, Matten, Medizinbällen, Sprungseilen und Hürden besteht. Ziel der Übung ist der schnelle Wechsel der einzelnen Übungen, ohne Pausenzeiten einzulegen, wobei die Hindernisse so schnell und so oft wie möglich genutzt werden. Der Trainer gibt das Kommando zum Wechsel der einzelnen Stationen.
• Begonnen wird mit dem beidfüßigen Sprung auf die Bank. Der Sportler versucht dabei nur mit geringem Bodenkontakt so viele Wiederholungen wie möglich zu absolvieren, bis der Trainer das Kommando zum Wechseln gibt.
• Die Kästen sind in unterschiedlichen Höhen aufgebaut und bilden eine Treppe, die es im Trainingsverlauf zu überwinden gilt. Dabei wird vom oberen Kasten aus die Übung mit einem Sprung auf die Matte beendet. Hier gilt es auch, die Übung so oft wie möglich zu wiederholen.
• Mit dem Medizinball wird die Koordination und die Kraft der Arme trainiert. Im Übungsverlauf wird der Ball aufgehoben und gegen die Hallenwand geworfen, um abschließend vor den Füßen auf dem Boden abgelegt zu werden.
• Die Kastenelemente können zum Durchkriechen und überspringen genutzt werden.

Intensitätssteigerung des Trainings

Um das Training in der Intensität zu steigern, können Zusatzgewichte in Form von Gewichtsgürteln oder Gewichtsmanschetten genutzt werden. Eine weitere Art, das Training zu intensivieren ist das barfuß turnen des Sportlers. Damit wird gezielt auf die Beweglichkeit der Muskeln und Bänder eingewirkt und der Gleichgewichtssinn weiter ausgeprägt. Wichtig ist, dass der Trainierende darauf achtet, Ermüdungserscheinungen entgegenzuwirken, indem er das Training auf seine körperliche Konstitution auslegt und es nicht mit aller Macht im wahrsten Sinne des Wortes übertreibt.

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30. Mai 2013 um 19:10

Koordinationstraining – Plyometrics / Plyometrisches Training 1

Plyometrie bezeichnet eine Art von Schnellkrafttraining, die auf den Dehnungs – Verkürzungsreflex der Muskeln und die Kontrolle über diesen sowie des Muskelspindelapparates beruht. Häufige Anwendung dieses Trainings findet man bei Sportarten, die auf Sprintschnelligkeit oder Sprungkraft setzen. So zum Beispiel: Basketball, Volleyball, Hochsprung, Sprint und Rudern.

Zudem gibt es auch plyometrische Übungen für den Oberkörper. Diese können zum Beispiel beim Boxtraining zum Einsatz kommen, wo eine möglichst große Kraftentwicklung in kürzester Zeit auch eine große Rolle spielt.

Plyometrisches Training für den Unterkörper

Ziel: Verbesserung Sprungkraft, Sprintschnelligkeit, Verbesserung inter – und intramuskulärer Koordination

Material:
– Kästen oder
– Turnbank, Hürden oder
– Sprungtisch oder
– Hocker
– Turnmatten / Weichbodenmatten

Bewegungsbeschreibung:

Die Athleten stehen auf einen Sprungtisch (oder ähnliches) und springen von dort auf den Boden. Nach der Landung kommt mit kürzester Bodenkontaktzeit ein erneuter Sprung in die Höhe.

Plyometrisches Training, Methodische Reihe

1. Die Athleten stehen vor einer Turnbank oder Hocker und versuchen mit geschlossenen Beinen dort hinauf zu springen
2. Die Athleten stehen auf der Turnbank / Hocker und springen hinunter auf den Boden und springen mit kürzester Bodenkontaktzeit wieder in die Höhe
3. Wie in der vorherigen Übung, jedoch statt auf den Boden zu springen, springen die Athleten auf eine Turnmatte
4. Die Athleten springen jetzt von einer etwas höheren Entfernung auf den Boden und springen mit kürzester Bodenkontaktzeit wieder in die Höhe
5. Wie in Übung 4, jedoch wird auf eine Turnmatte / Weichbodenmatte gesprungen
Folgendes Bild soll nur als Anreiz dienen und ein paar Beispiele für ein Training darstellen:

Komplexere Übungen / Erhöhung der Anforderungen und Schwierigkeiten:

1. Überspringen von nacheinander aufgestellten Hürden / Kästen
2. Aufgestellte Hindernisse mit Unterschiedlichen Höhen
3. Verwendung von Unterschiedlichen Untergründen
4. Zusatzgewichte verwenden, wenn Athlet gut genug ausgebildet ist
5. Intensität und Umfang jeweils nach Trainingsperiode und Ziel anpassen
6. Auch den Athleten Barfuß springen lassen

Achtung: Bei Ermüdungserscheinungen aufhören, da sonst Verletzungen riskiert werden!!

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23. Mai 2013 um 18:49

Koordinationstraining – Plyometrics / Plyometrisches Training 2

Plyometrics sind ein Typus hochintensiver Übungen, um die eigene Geschwindigkeit, Beweglichkeit und Kraft zu maximieren. Da diese Übungen die spezifischen Muskeln extrem belasten, ist es ausschlaggebend, die richtigen Techniken zu verwenden und dem Körper genug Zeit zur Erholung zu geben.

Ansonsten sind Verletzungen nicht auszuschließen. Plyometrics sind zum Schlüsselwort der 90-iger Jahre geworden. Wenn plyometrische Übungen in Verbindung mit periodischem, d.h. regelmäßigen Gewichts- und Sprinttraining angewendet werden, sind enorme Verbesserungen der Sprungkraft, der Schnelligkeit und Beweglichkeit beobachtet worden.

Diese Art des Trainings ist eigentlich dem Unterkörper gewidmet, allerdings existieren auch Übungen für den Oberkörper. Man kommt also zu dem Ergebnis, dass plyometrische Übungen und ein Hanteltrainings-Programm der ideale Weg sind, um die Sprungkraft und Sprunghöhe zu verbessern, vorausgesetzt, die Plyometrics werden richtig durchgeführt.

Plyometrisches Training für den Oberkörper

Ziel: Verbesserung der Kraftkomponenten, Verbesserung inter – und intramuskulärer Koordination
Plyometrisches Training lässt sich mit einfachen Grundübungen praktizieren. Grundübungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie prinzipiell größere Teile des Körpers beanspruchen und sich bei ihrer Ausführung mehrere Gelenke bewegen. Klassisches Beispiel einer solchen Übung ist die Kniebeuge

Material:

– Langhantelstange
– Gewichte
– Medizinbälle

Bewegungsbeschreibung:

Dynamische, schnellkrafttypische Bewegungsausführung

Plyometrisches Training, Bewegungsauswahl

1. Unterkörper, ziehend: Kreuzheben
2. Unterkörper, drückend: Kniebeuge
3. Oberkörper, ziehend, vertikal, oberer Bereich: Klimmzüge
4. Oberkörper, drückend, vertikal, oberer Bereich: Frontdrücken
5. Oberkörper, ziehend, horizontal: vorgebeugtes Rudern
6. Oberkörper, drückend, horizontal: Bankdrücken
7. Oberkörper, ziehend, vertikal unterer Bereich: aufrechtes Rudern
8. Oberkörper, drückend, vertikal unterer Bereich: Dips

Mit Medizinball (gelenkschonender):

1. Auf dem Rücken liegend und den Ball beidarmig explosiv nach oben stoßen
2. Auf dem Rücken liegend und den Ball einarmig explosionsartig nach oben stoßen
3. Übung 1 bis sowohl im Sitzen als auch im Stehen praktizieren
4. Den Medizinball beidhändig werfen / stoßen nach vorn
5. Wie vorhergehende Übung nach oben stoßen / werfen
6. Übungen auch einarmig möglich
7. Schockwürfe
8. Mit Kniehockstrecksprung mit anschließenden Slam auf den Boden
9. Slam auf den Boden

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